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Rike
Redeflussstörung, funktionelle Dysphonie

Geschrieben: 03.09.2015 - 07:19

Guten Tag Logoforum,


ich war vor 2 Jahren schon mal bei der Phoniatrie und dort stellte man fest, dass ich eine funktionelle Dysphonie habe und verschrieb mir Logostunden, was ich aber nicht verstehen kann.

Was bei mir das Problem ist, ist, dass ich Druck im Oberbauch habe (Bestimmt Stimmlippen) und deshalb die Worte schwer rausbekomme. Ich muss mich anstrengen und die Worte richtig auspsrechen zu müssen. Es gibt aber auch manche Tage, wo die Spannung nicht da ist und ich wunderbar reden kann.

Und genau DAS ist es, was ich meine. Wieso brauche ich Logopädie, wenn es manche Tage gibt, wo ich ein Wunderbarer Redner bin und es nicht anstrengend sein kann und mich nicht verhaspel?


Gibt es keine Tabletten, die die Stimmbänder beruhigen?
Wie gesagt, ich habe Druck im Oberbauch (wahrscheinlich Stimmbänder).


Übrigens, kann ich unter Alkoholeinfluss reden wie ein Wasserfall, ohne einmal zu polten. Es entspannt mich.




Liebe Grüße an euch


Rike
eva
Beiträge: 482
Re: Redeflussstörung, funktionelle Dysphonie

Geschrieben: 16.01.2017 - 19:54

Hallo Rike,

leider kann ich deinem Eintrag nicht so ganz folgen.
Der Druck im Oberbauch kann mit den Stimmlippen nichts zu tun haben, weil die Stimmlippen im Hals sind - im Kehlkopf.
Wenn du also eine Spannung wahrnimmst, die manchmal da ist und manchmal auch nicht, dann spricht das für mich eher für eine innere Anspannung - also für deine Tagesform. Kannst du da einen Zusammenhang ausmachen? Geht das Sprechen an Tagen leichter, an denen es dir so oder so gut geht? Ist organisch alles abgeklärt? Oberbauch ist Magen / Galle...
Später sprichst du von Poltern. Das ist ein ganz anderes logopädisches Thema. Poltern bedeudet, dass die Worte häufig verschliffen werden, ungenau oder undeutlich gesprochen wird. Klassischerweise hört man da sowas, wie: "Der nuschelt so!" Das hat mit der Stimme aber nichts zu tun.
Dass Alkohol entspannt und enthemmt ist logisch. Zu viel davon führt dann aber wieder zum Poltern
Viele Grüße,
Eva
Die Hummel hat eine Flügelfläche von 0,7cm2 bei einem Gewicht von 1,2g. Nach den bekannten Gesetzen der Aerodynamik ist es unmöglich, bei diesem Verhältnis zu fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht, und fliegt einfach.
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